Renault mit Problemen in Österreich

Keine Punkte für Renault in Spielberg. Nico Hülkenberg musste seinen Boliden abstellen und beendete das Rennen nicht, Sainz kämpfte mit Blistering.

Das Rennen in Spielberg zählt bis jetzt zu den Spannendsten in der Saison, doch die Fahrer hatten durchwegs Probleme mit den Reifen. Die Reifen in Spielberg wurden stark beansprucht und somit hatten die Piloten mit Blistering zu kämpfen. Auch Carlos Sainz von Renault F1 war da keine Ausnahme. Schon während der Virtuellen-Safety-Car-Phase holte man Sainz an die Box zum Reifenwechsel, doch schon einige Runden später war ein erneuter Wechsel notwendig.

Renault schien vom Blistering mehr betroffen zu sein als die Konkurrenz. „Wir hatten heute eine Menge Blasen auf unseren Reifen und wir müssen herausfinden, warum.“, meint Sainz nach dem Rennen am Sonntag. „Sie haben sich massiv verschlechtert und das Problem beim zweiten Boxenstopp hat auch nicht geholfen. Wir haben heute leider viele Punkte verloren.“, fügt der Spanier noch hinzu. Obwohl Sainz versuchte den Reifen zu schonen, half das nicht viel: „Ich habe meine Reifen mehr als am Freitag gemanagt, und trotzdem hat es keinen Unterschied gemacht, also muss es grundlegend an der Streckentemperatur und an unserem Auto liegen.“

„Wenn wir das Gleichgewicht gehabt hätten, das wir das ganze Wochenende gehabt haben, dann hätten wir vor Force India und hinter Haas landen müssen.“, meint der Renault-Pilot. Das nächste Wochenende erhofft er sich allerdings bessere Leistungen: „Am nächsten Wochenende haben wir die Gelegenheit, wieder zurückzukommen, und in dieser Woche wird es eine Menge Vorbereitungsarbeit geben. Es gibt keinen Grund, warum wir nicht wieder in den Top Ten sein sollten, also sehe ich Silverstone positiv entgegen.“

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