Renault-Geschäftsführer: ‚müssen Renntempo noch erhöhen‘

Der Renault-Geschäftsführer Cyril Abiteboul sagt nach dem Rennen in Bahrain, dass das Werksteam die Rennpace des R.S. 18 noch verbessern muss.

Nico Hülkenberg konnte zwar den starken 6. Platz einfahren, schaffte es allerdings nicht, mit Gaslys Toro Rosso und Magnussens Haas-Boliden mitzuhalten.

Carlos Sainz verlor bereits am Start und wurde gegen Ende des Rennens dann noch von Esteban Ocon im Force India überholt, am Schluss reichte es nicht für WM-Punkte.

„Es war ein actiongeladenes Rennen, das uns dennoch ein gutes Ergebnis bescherte, denn Nico hat eine tolle Leistung auf einer Strecke hingelegt, die uns schwer fällt“, sagte Abiteboul.  „Der schlechte Start von Carlos wurde ihm schließlich zum Verhängnis, was einmal mehr beweist, dass jedes Detail zählt.“

„Carlos versäumte die Punkte knapp, was natürlich enttäuschend ist, aber er tat sein bestes, um mit dem Sprit-Management klarzukommen, das in seinem Rennen relativ kompliziert wurde. Wir hatten eine gute Pace im Qualifying und das Potenzial des Autos sollte uns dazu bringen, dass wir samstags noch bessere Ergebnisse einfahren können und uns somit dann auch in den Rennen leichter tun“, analysiert der Franzose.

„Der 6. Platz von Nico hält uns in der Konstrukteursmeisterschaft in einer guten Position, mit einer Punktzahl, die unseren Zielen entspricht.“

Wie bei den meisten Teams geht es bei Renault jetzt in erster Linie darum, die Reifen zu verstehen und zu lernen, entsprechend damit arbeiten zu können. „Vor allem bei den Soft-Reifen war das Renntempo nicht sehr gut, was so schnell wie möglich analysiert, verstanden und verbessert werden muss.“

Renault belegt momentan den fünften Platz in der Konstrukteurswertung.

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