Red Bull Powertrains-Ford wurde im ersten ADUO-Überprüfungszeitraum als führender Motorenhersteller identifiziert, entgegen der anfänglichen Erwartung, dass Mercedes diesen Titel tragen würde.
Die inoffizielle FIA-Bewertung sieht Mercedes rund 2% hinter Red Bull!
Das ADUO-System, eingeführt im Rahmen des Antriebsreglements 2026, ermöglicht es Herstellern, die hinter dem führenden Verbrenner zurückliegen, Leistungsverbesserungen vorzunehmen. Mercedes, mit einem Rückstand von %, kann in dieser Saison ein Update und in der nächsten Saison ein weiteres einführen.
Das Motorenpotenzial von Red Bull wurde anfänglich durch die Balanceprobleme des RB22 verdeckt, was sich auf die Leistung in den ersten Rennen auswirkte. Verbesserungen an Aerodynamik und Handling des Fahrzeugs haben es ihnen jedoch seither ermöglicht, die Leistungsfähigkeit ihres Motors besser auszuschöpfen.
Aufgrund ihrer Dominanz in der ersten Saisonhälfte, in der sie jedes Rennen gewannen und ein überlegenes Energiemanagement zeigten, wurde erwartet, dass Mercedes den besten Verbrenner haben würde. Ihr Vorteil wird auf ihre Energiemanagement-Software und Batteriestrategien zurückgeführt.
Ferrari, das 4% hinter Red Bull liegt, darf in dieser und in der nächsten Saison jeweils zwei Updates erhalten. Dies könnte ihnen helfen, ihr bereits ausgewogenes und schnelles Auto weiter zu optimieren und den Abstand zu Red Bull und Mercedes zu verringern.
Die FIA-Ergebnisse werden die Leistung bis zum Saisonende beeinflussen. Mercedes will seinen Vorsprung mit Updates für den Verbrennungsmotor ausbauen, während Red Bull sich darauf konzentriert, seinen Vorteil durch aerodynamische Verbesserungen zu sichern.
Das ADUO-System bietet zudem finanzielle Anreize für die Entwicklung. Die Hersteller erhalten zusätzliche Mittel, die sich nach ihrem Leistungsabstand richten. Dies könnte die Wettbewerbslandschaft in den kommenden Saisons weiter beeinflussen.
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