Russells Speeding lag an einem Mercedes-Softwarefehler

George Russell erlebte in Monaco ein schwieriges Wochenende. Er erhielt eine Strafe wegen Speeding in der Boxengasse.

Diese zunächst harmlose Fünf-Sekunden-Strafe löste für den Briten aber eine Reihe von Ereignissen aus, die ihn letztendlich aus den Punkterängen warf.

„Das Team sagte, ich hätte mit der Geschwindigkeitsüberschreitung in der Boxengasse nichts falsch gemacht: Es war ein Softwareproblem. Wir wissen nicht, woher es kam. Eine Fünf-Sekunden-Strafe ist nicht ideal, aber auch nicht das Ende der Welt. Und dann kam natürlich noch die Durchfahrtsstrafe, als ich auf Platz 3 lag, weil ich die vorherige Strafe nicht ordnungsgemäß abgesessen hatte. Zwei Grand Prix in Folge und 40 Punkte futsch,“ wirkte Russell ziemlich entnervt.

Das Chaos beim Boxenstopp unter Safety-Car-Bedingungen verschärfte die Situation für den Mercedes-AMG Petronas F1 Team Star zusätzlich.

„Ich bekam die Durchfahrtserlaubnis, weil es in letzter Minute große Verwirrung gab. Dann rief die FIA ​​die Autos in der Boxengasse zurück. Ich fragte das Team, ob ich zum Reifenwechsel anhalten sollte, bekam aber keine Antwort. Ich sah aber meinen Reifensatz dort. Es ging alles viel zu schnell, und ich vermute, der Mechaniker hatte keine andere Anweisung erhalten, als den Motor fünf Sekunden im Leerlauf laufen zu lassen.“

„Dann sagte ich per Funk, dass ich bereit sei, die Strafe abzusitzen, da ich 20 Sekunden Vorsprung auf Gasly hinter mir hatte. Aber laut Reglement haben wir die Strafe noch nicht abgesessen. Und die Strafe gilt für den Fahrer. Wahrscheinlich habe ich durch das Softwareproblem in der gesamten Boxengasse nur eine Zehntelsekunde gewonnen. Und dafür habe ich 13 Positionen verloren.“

 

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