Für Ralf Schumacher ist klar, dass sein Bruder Michael Schumacher niemals sein Team oder die Formel 1 in der Öffentlichkeit bloßgestellt hätte. Anders als Max Verstappen.
Im Podcast Backstage Boxengasse skizzierte der Deutsche den „größen Unterschied“ zwischen Verstappen und dem Rekordweltmeister aus seiner Sicht, wenn es um schwierige Phasen geht.
„Was jetzt sehr wichtig ist – und das ist auch der große Unterschied zu meinem Bruder – ist, dass er immer hinter seinem Team stand und keine Kritik nach außen getragen hat.“
„Intern muss man natürlich Klartext reden. Ich habe gehört, dass alle gemeinsam im Flugzeug saßen und eine große Besprechung hatten,“ so der Ex-F1-Pilot weiter.
Allerdings zeigte Schumacher auch etwas Verständnis für den vierfachen Weltmeister und rief Oracle Red Bull Racing Teamchef Laurent Mekies dazu auf, in der Führung stärker aufzutreten, anstatt seinen Fahrer „in den Mittelpunkt zu rücken.“
„Wichtig ist jetzt, dass Laurent Mekies zeigt, dass er nicht nur ein guter Leader ist, sondern auch Lücken schließt, indem er neues, starkes Personal ins Team holt.“
„Mekies spricht wie ein Techniker, ich weiß aber nicht, wie groß sein Netzwerk außerhalb Italiens ist, nach seiner Historie bei Ferrari. Was Red Bull betrifft, steht im Moment leider Max Verstappen im Zentrum. Er ist fast gezwungen, zu allem etwas zu sagen, weil es sonst niemanden gibt.“
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