Da der neue Racing Point-Bolide dem Weltmeisterauto des Vorjahres sehr ähnelt, wurde er nach dem Wintertest bereits als „Pink Mercedes“ bezeichnet. Das Team stellt nun klar, dass man sich mit der diesjährigen Konstruktion vollkommen an das Reglement gehalten habe.
Über das Design des neuen Racing Point-Autos wurde bereits viel diskutiert. Nach sechs Tagen Wintertest sieht das Team wie ein ernsthafter Kandidat für die Best-of-the-Rest Platzierung aus. Die Mannschaft aus Silverstone wurde für das Kopieren des Design kritisiert, der technische Direktor Andy Green hat allerdings betont, dass ein legaler Prozess stattgefunden habe.
„Was wir getan haben, ist völlig legal. Was wir getan haben, ist, mit den Regeln zu arbeiten, die geschrieben sind. Das ist die Idee des Spiels, man erhält eine Reihe von Regeln und geht soweit, wie man kann“, sagte er zu ‚Crash.net‘. „Das machen wir. Wenn andere Teams aus uns unbekannten Gründen nicht diesen Weg eingeschlagen haben, ist das ihre Entscheidung. Sie hatten die gleiche Gelegenheit, genau das zu tun, was wir getan haben, aber sie haben sich aus Gründen, die ich nicht kenne, dagegen entschieden. Das ist etwas, was wir schon sehr lange machen wollten, wofür wir aber das Budget nicht hatten“, ergänzte der technische Direktor.
Red Bulls Wache: „Haben kein Vertrauen in den RB22“
Pierre Wache hat eine besorgniserregende Einschätzung der bisherigen Leistung des RB22 in der Saison 2026 abgegeben.
Mercedes Technikchef erwartet weitere Leistungssteigerung
Mercedes geht mit einer starken WM-Position in die zweite Saisonhälfte 2026, doch James Allison kündigt weitere Leistungssteigerungen an.