Der Auftakt in Australien steht kurz bevor, doch Event-Chef Martin Pakula bereitet sich auf alle Eventualitäten vor.
Schon am 15. März startet die F1-Saison 2020, doch durch das Coronavirus bekommt der Saisonauftakt einen bitteren Beigeschmack. Gerüchte über mögliche Absagen machen die Runde und auch die Teams sind besorgt, ob sie überhaupt zum Veranstaltungsort reisen können.
Durch etwaige Reisebeschränkungen ist es keinesfalls sicher, ob alle Teams zu den geplanten Rennen erscheinen können. Dennoch gibt es für das Auftaktrennen grünes Licht und die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. „Alle Anzeichen des F1-Managements deuten darauf hin, dass der Grand Prix wie geplant stattfindet.“, meint Event-Chef Pakula. Es wird erwartet, dass in den nächsten Tagen bereits das Equipment der Teams eintreffen wird, und auch die Mitarbeiter nach und nach anreisen werden.
Dennoch gibt es noch immer einige Risikofaktoren. „Trotzdem erkenne ich, dass die Situation äußerst dynamisch ist und dass es zum Teil Dinge gibt, die außer Kontrolle geraten. Es gibt Entscheidungen, die [von der Regierung] getroffen werden oder im Ausland getroffen werden könnten. Ich bin sehr hoffnungsvoll und zuversichtlich, aber ich kann mit absoluter Sicherheit nichts dazu sagen.“, fügt Pakula an.
Derzeit gibt es in Australien 42 bestätigte Fälle von Coronavirus und Reisewarnungen, die Flüge aus China und dem Iran eingeschränkt haben. Andere F1-Gastgeberländer, wie Bahrain und Vietnam, haben die Einreise aus Italien eingeschränkt, dies bedeutet womöglich massive Auswirkungen für Ferrari, Alpha Tauri und auch Pirelli. Die F1 hat sich allerdings über etwaige Szenarien Gedanken gemacht, berichtet Ross Brawn. Er sagt, dass ein Grand Prix nicht als Weltmeisterschaftslauf gewertet wird, sollten nicht alle Teams daran teilnehmen können.
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