Anstatt des Rennens in Barcelona finden nur Tests statt. Organisatoren gaben dem Druck der teilnehmenden Teams nach.
Am kommenden Samstag hätte am Circuit de Catalunya in Barcelona das Abschlussrennen der Euroformula Open Winterseries stattfinden sollen – eigentlich. Nun kommt alles anders. Weil viele Teams heuer von den F308 auf das neue Dallara Formel3 Chassis F312 wechselten und weil die neuen, stärkeren Motoren nicht rechtzeitig an alle Teams ausgeliefert wurden, musste das Rennen in Spanien abgesagt werden. Dafür sorgten die teilnehmenden Teams, die aus ebendiesen Gründen Druck auf die Organisatoren ausübten. Sie forderten anstatt des Rennens weitere Testfahrten, um sich auf die Meisterschaft in der European Open besser vorbereiten zu können.
Organisator GT Sport kam dem Druck/Wunsch nach. So werden am 14. und 15. März acht Trainingseinheiten mit je 55 Minuten Laufzeit stattfinden.
Höher bedauert Änderung
Nun muss sich auch der Kärntner Chris Höher umstellen. Er wird mit dem Liqui-Moly F312 des englischen Teams West-Tec testen. Die Strecke in Spanien kennt er bereits von 2013. Damals debütierte er beim Finalrennen in einem F308 von West-Tec. „Es ist zwar schade, dass das Rennen in Barcelona nicht gefahren wird, doch durch die Änderung bekomme ich jetzt mehr Streckenzeit. Ich werde die acht Trainingszeiten voll nützen und mit den Simulationsexperten von AVL Racing sowie meinem Renningenieur möglichst viele Einstellungen ausprobieren“, sagt Höher.
Bei den Tests am Wochenende will Höher das Chassis des Dallara F312 und das Leistungsspektrum des stärkeren Motors besser kennenlernen. „Nur wenn wir dieses Zusammenspiel gut im Griff haben, können wir das optimale Setup rausfinden und den Formel3 noch besser auf die jeweilige Rennstrecke abstimmen“, ist Höher überzeugt.
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