Paddy Lowe: „Singapur hart für Fahrer, Teams und Autos“

Williams-Technikdirektor Paddy Lowe erklärt, warum der Marina Bay Circuit anders ist, als jede andere Strecke im F1-Rennkalender. Die Formel 1 gastiert an diesem Wochenende zum mittlerweile traditionellen Nachtrennen in Singapur.

Lowe sagt, dass das Rennen aufgrund der Hitze und hohen Luftfeuchtigkeit zu den härtesten im Kalender gehört und eine Menge mentale Stärke und Konzentration erfordert, da die Fahrer mit sehr hoher Geschwindigkeit auf der Strecke unterwegs sind.

Sowohl für die Ingenieure und Mechaniker, als auch für die Boliden wird es ein hartes Wochenende, aber Lowe erwartet, dass der Singapur-GP wieder ein großartiges Event wird, vor allem mit den Rennautos, die derzeit noch schneller sind, als vergangenes Jahr.

„Wir gastieren diese Woche auf dem Marina Bay Street Circuit, um den letzten Saisonabschnitt zu starten“, sagte Lowe. „Die Rennstrecke ist berühmt für das erste Formel-1-Nachtrennen, und die einzigartige Atmosphäre unter Flutlicht macht es anders, als überall sonst. Die Strecke erfordert hohen Abtrieb, guten, mechanischen Grip und ist hart für die Autos, Teammitglieder und Fahrer. Mental ist es auch eines der härtesten Rennen für die Fahrer, mit sehr wenig Gelegenheit, sich im Laufe einer Runde auszuruhen, kombiniert mit der Hitze und Feuchtigkeit, mit denen sie zu kämpfen haben, auch wenn die Sonne bereits untergegangen ist.“

Der Technikchef erläuterte weitere Merkmale des einzigartigen Nachrennens: „Das Rennen geht fast immer auf die volle Zwei-Stunden-Marke, da man eine ähnliche Geschwindigkeit wie in Monaco fährt, aber im Gegensatz zu Monaco, wo man nur eine Distanz von 260 Kilometer erreichen muss, legt man in Singapur 305 Kilometer zurück. All das zusammen kann einige aufregende Momente auf der Rennstrecke bringen, besonders gegen Ende. Dieser Effekt wird größer als je zuvor sein, denn die Autos des Jahres 2018 sind die schnellsten F1-Autos aller Zeiten.“

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