Die FIA zieht beim Thema Ölverbrennung die Daumenschrauben an und bringt eine neue technische Direktive heraus.
Die FIA macht ernst und zieht die Daumenschrauben in Sachen Ölverbrennung an. In der neuen technischen Direktive heißt es, dass es „weder erlaubt ist, dem Auto Öl beizufügen noch einen zusätzlichen Öltank zu aktivieren.“ Das bedeutet, dass kein Öltransfer zwischen einem Öltank und jeglichen Teiles des Schmiersystems des Motors stattfinden darf. Ferrari soll ja Gerüchten zufolge in der vergangenen Saison diesen Trick angewendet haben, um so die Motorleistung in einer schnellen Runde zu optimieren.
In dieser Saison läuft es allerdings ein wenig anders, die Teams müssen an einem Rennwochenende regelmäßig beweisen, dass stets die gleiche Öl- und Spritspezifikation benutzt wird. Zudem gibt es auch Sensoren, die feststellen, ob der Ölverbrauch das erlaubte Limit von 0,6 Liter pro 100 Kilometer nicht überschreitet.
Diese strikte Überwachung sei auch angeblich der Grund, warum Mercedes seinen Qualifying-Vorteil verloren hat. Die Silberpfeile haben auf die Ölspezifikation aus dem Jahr 2016 zurückgerüstet, um das erlaubte Limit nicht zu überschreiten.
Die rote Konkurrenz hingegen geht auf volles Risiko und man könnte annehmen, dies sei ein Grund für den Qualifying-Aufwind in dieser Saison. Die Konkurrenz geht allerdings davon aus, dass in Maranello weiterhin getrickst wird. Bleibt abzuwarten, wie und ob sich die neue technische Direktive der FIA auf das Kräfteverhältnis auswirken wird.
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