Sergio Perez sagt, dass es „kein Zufall“ war, dass Force India beim Grand Prix von Aserbaidschan einen Podestplatz erreichen konnte. Der Mexikaner musste nach der ersten Runde sogar einen außertourlichen Stopp einlegen und sich eine neue Nase holen.
Perez fiel zunächst auf den 15. Platz zurück, trotzdem gelang es ihm, am Ende die Ziellinie als Dritter zu überfahren, sogar an dem vormals Führenden Sebastian Vettel vorbei. Er belegte zum fünften Mal Platz Drei für Force India, seit er 2014 dem Team beigetreten ist.
„Ehrlich gesagt, ist dieser dritte Platz durch viele verschiedene Ereignisse und Zufälle entstanden, die in diesem Rennen passiert sind. Aber es ist kein Zufall, dass wir immer sofort da sind, wenn sich Chancen für uns ergeben“, erklärt Perez.
„Unser Kampf findet eigentlich nicht da vorne statt, um ehrlich zu sein, sondern im Mittelfeld. Aber wir haben mit diesem Podest viele Punkte gemacht und wir können die Lücke zu den vor uns liegenden Autos, den Renaults, schließen. Ich denke, in Baku waren wir definitiv das viertbeste Team“, führt der Mexikaner weiter aus.
Betriebsleiter Otmar Szafnauer sagte, dieses Ergebnis ist nach der Frustration von 2017, als Perez und Ocon kollidierten, umso bedeutender. „Letztes Jahr hätten wir definitiv die Pace gehabt, beide Autos aufs Podest zu bringen, aber wir haben es selbst vermasselt. Dieses Jahr hatten wir wieder zwei Zwischenfälle in der ersten Runde. Für Esteban war es leider vorbei und auch bei Sergio haben wir zunächst gezittert, die gesamte Seite des Frontflügels war weg und wir hatten auch einige Schäden am Diffusor.“
Umso mehr Lob gab es von Szafnauer für Perez‘ Meisterleistung: „Er ist wahnsinnig gut! Das Überholmanöver gegen Stroll fand ich großartig, dort war er sehr spät auf der Bremse aber er machte einen tollen Job. Williams hat denselben Antriebshersteller wie wir, also da gab es auch keinen Vorteil diesbezüglich.“
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