Der Präsident der Scuderia Ferrari Luca Di Montezemolo setzte mit dem Tausch von Teamchef Marco Mattiacci gegen Stefano Domenicali erste Zeichen. Nun folgt die Umstrukturierung in den heiligen Ferrari-Hallen in Maranello.
Chef räumt auf
Der schwache Saisonstart bei Ferrari zieht Konsequenzen mit sich. Der Präsident höchstpersönlich schreitet ein und setzt den Teamchef Stefano Domenicali nach den Plätzen neun und zehn in Bahrain ab. Marco Mattiacci hat seit dem Grand Prix von China die Zügel bei Ferrari übernommen. Dies ist nicht die einzige Baustelle, die der Italiener beseitigt hat. Nun folgen Umstrukturierungen in Maranello. Luca Di Montezemolos Ziele sind, dass die Crew in Maranello flexibler und effizienter wird. „Wir müssen bei der Arbeit einen Gang zulegen“, so Di Montezemolo.
Erste Schritte eingeleitet
Erste Umsetzungen scheint es in den heiligen Hallen der Scuderia schon gegeben zu haben, wie Ferrari bekanntgibt. Di Montezemolo fordert eine direkte Überprüfung und eine Entbürokratisierung der internen Prozesse bei Ferrari. Dadurch sollen Zwischenschritte und unnötige bürokratische Hürden übergangen werden, um bei der Entscheidungsfindung flexibler und effizienter zu sein. Um die Organisation zu vereinfachen, wurden zudem bereits einige Beraterstellen gestrichen. Doch bei Ferrari werden nicht nur die Angestellten in die Pflicht genommen, auch die Zulieferer sollen zukünftig effektiver arbeiten. Ferrari dauert die Wartezeit für einzelne Komponenten nämlich derzeit zu lange – sowohl bei Prototypen wie auch bei erprobten Elementen. Durch die Veränderungen will Ferrari schneller auf die Informationen der Fahrer reagieren können, die sie auf der Strecke und im Simulator übermitteln.
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