Der Hungaroring bekommt im Rahmen eines „strategischen Entwicklungsprogramms“ ein wohlverdientes Upgrade.
Seit 1986 ist die Strecke vor den Toren von Budapest eine feste Größe im F1-Kalender. Nun sollen die Anlagen modernisiert werden, um seine Zukunft zu sichern.
Die Modernisierung umfasst zunächst die Trinkwasser-, Löschwasser- und Abwassernetze sowie den Ausbau des gesamten Stromnetzes.
Ein neuer Eingang wird ebenso gebaut wie eine Zentrale und ein Kundenbereich, um „den hohen Standard der Einrichtung widerzuspiegeln“.
„Ich habe 2010 die Leitung des Hungaroring übernommen und wir haben praktisch seitdem auf diesen Moment gewartet. Natürlich haben wir uns auch in der vergangenen Zeit nicht auf unseren Lorbeeren ausgeruht: Unsere Strecke wurde mehrfach umgebaut“, so Zsolt Gyulay, CEO der Hungaroring Sport Zrt.
„Wir haben kontinuierlich daran gearbeitet, die neuen Sicherheitsanforderungen zu erfüllen, einen Schutzaun gebaut, die Tribünen instandgehalten, und 2016 die gesamte Strecke neu asphaltiert.“
Gyulay stimmt aber zu, dass „wenn man sich die neuen Strecken ansieht, die hinzukommen, könnte dies nicht ausreichen. Unter den vielen ‚one-size-fits-all‘-Strecken gewinnen traditionelle Veneues wie Ungarn immer mehr an Wert. Dennoch sollten wir nicht übersehen, dass die Infrastruktur der neuen Strecken ein viel höheres Serviceniveau bietet als unsere.“
Dank des strategischen Entwicklungsprogramms geht man davon aus, das der legendäre Kurs in angemessener Zeit mit den neuen Strecken konkurrieren kann und so die Zukunft im Rennkalender sichern wird.
Die Popularität des Hungarorings ist ungebrochen, denn obwohl der Ungarn GP wie immer am Ende des Sommers steigt, ist das Rennen für 2023 bereits für den Sonntag ausverkauft.
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