Mick Schumacher gibt vor dem Grand Prix in Frankreich Auskunft über seine Erfahrungen auf der Strecke und Ziele für das kommende Rennwochenende.
Letztes Jahr war ein relativ ruhiges Rennen für dich, aber ist es eine Strecke mit Eigenschaften, die du magst, oder bietet sie dank ihrer breiten Ausläufe einfach mehr Gelegenheit, verschiedene Linien auszuprobieren?
„Le Castellet ist eine dieser Strecken, auf der man härter pushen kann als auf anderen. Aber wenn Du hier einen Fehler machst, kommt zwar keine Wand, aber es ist ziemlich schlecht für die Reifen. Aufgrund der vielen unterschiedlichen Linien kann es manchmal verwirrend sein, sodass nicht nur die Zuschauer verwirrt sind, sondern auch wir Fahrer,“ lacht Mick Schumacher in seiner Vorschau auf den Frankreich Grand Prix.
Sein Vater Michael Schumacher ist mit acht Rennsiegen noch immer Rekordhalter. Für einen Sieg wird es beim Junior noch nicht reichen, aber Punkte sind laut seiner Ansicht absolut realistisch.
„Wir versuchen immer, unser Auto zu verbessern und das hat zuletzt ganz gut geklappt. Ich denke, wir verstehen unser Paket inzwischen ziemlich gut, versuchen aber immer noch, es weiter zu maximieren und schneller zu machen, denn wir wollen natürlich immer punkten.“
In Frankreich schaffte es Mick das erste Mal in seiner F1-Karriere in Q2. Nun ist er schon deutlich weiter auf seinem Weg an die Spitze.
„Natürlich fühle ich mich erfahrener, ein bisschen kompletter, aber es ist noch ein langer Weg. Es ist erst mein zweites Jahr und die Formel 1 besteht nicht nur aus Rennfahren. Ich muss noch viel lernen.“
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