Zum Auftakt der 2. Testwoche gab es in Barcelona deutlich bessere Wetterbedingungen – was die Teams natürlich sofort ausnutzten, um endlich wichtige Daten über das Auto zu erhalten und Erfahrung zu sammeln. McLaren scheint allerdings weiterhin in Schwierigkeiten zu stecken.
Stoffel Vandoorne schaffte mit dem MCL33 in den vier Stunden bis zur Mittagspause gerade mal sieben Runden auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya. Der Belgier verursachte die erste rote Flagge des Tages, als er bei Start und Ziel ausrollte.
Die Ursache für den Defekt war offenbar ein Problem mit der Batterie des McLaren-Renault. Die anschließend erforderliche Reparatur zwang Vandoorne über weite Strecken an die Box. Ebenfalls auffällig: Im hinteren Bereich der Karosserie weist der MCL33 vier neue Kühlöffnungen auf. Diese sollen vermutlich dem Problem mit der Hitzeentwicklung des Auspuffs entgegensteuern, das vergangene Woche aufgetreten war.
Bestzeit für Vettel
Bestzeit erzielte zum Auftakt des zweiten viertägigen Wintertests Sebastian Vettel in 1:20.396 Minuten. Sowohl Vettel als auch sein erster Verfolger, Valtteri Bottas (+0,200), fuhren ihre schnellste Runde auf Soft-Reifen von Pirelli.
Die beiden Topteams des vergangenen Jahres nutzten das sonnige Wetter zu einigen mittellangen Runs mit ungefähr zehn Runden, und beide konnten regelmäßig Zeiten unter 1:21 Minuten fahren. Auch wenn die Zeiten in diesem frühen Stadium noch nicht sehr aussagekräftig sind, hatte Red Bull auf der Stoppuhr auf dieses Niveau Rückstand.
In der Zeitentabelle belegte Max Verstappen zur Dienstags-Halbzeit mit 0,253 Sekunden Rückstand den dritten Platz. Mit 85 Runden war er fast genauso „fleißig“ wie Ferrari (86) und Mercedes (86). Und Verstappen hatte auf seiner schnellsten Runde keine Soft-, sondern die etwas härteren Medium-Reifen montiert.
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