Rot-weiß-rot liefert der Königsklasse Qualität aller Art – vom Gourmet Dinner bis zum Leichtbau Chassis
Österreichs bekanntester Export in die Königsklasse ist selbstredend Red Bull. Der Energy Drink Hersteller besitzt mit Red Bull Racing und der Scuderia Toro Rosso zwei Rennställe. Aber heimische Unternehmen haben sich in den letzten Jahrzehnten auch als Zulieferer von topqualitativer Technologie oder Logistik einen Namen gemacht.
Technologie und Innovation
Grundsätzlich gilt die Faustregel, dass die Arbeit in der Formel 1 weitestgehend als geheime Kommandosache abläuft. Nur bestimmte Dinge können preisgegeben werden. Vieles, was in der Formel 1 getestet wurde, findet sich später in der Serienproduktion: Allrad, elektronische Kupplungen, aktive Radaufhängungen, Carbonverbund-Karossen, uvm. Leichtbau-Schmiede- und -Motoren-Komponenten von Pankl Racing Systems aus Kapfenberg findet sich in jedem Formel-1.
Vieles, was in der Formel 1 getestet wurde, findet sich später in der Serienproduktion: Allrad, elektronische Kupplungen, aktive Radaufhängungen, Carbonverbund-Karossen, uvm. Leichtbau-Schmiede- und -Motoren-Komponenten von Pankl Racing Systems aus Kapfenberg findet sich in jedem Formel-1. AVL List stellt für diverse F1-Teams hochmederne Prüfstände her, das Welser Unternehmen Rübig ist Spezialist für Härtetechnik, Miba sorgt mit seiner Tochterfirma High Tech Coatings in Vorchdorf für Beschichtungen für Zahnräder oder Ventile, Peak-Technoloy aus Holzhausen entwickelt Faserverbund-Prototypen, die Hightechschmiede Speer liefert High-End-Technologien der Frästechnik, und auch die Voestalpine ist mit Edelstahl-Ventilen und Zahnrädern von Böhler in der Formel 1 vertreten. Dabei spielt die Königsklasse bei den Umsätzen sogar eher eine Nebenrolle. Vielmehr geht es um die Nutzung des Images und der Spielwiese als Verkaufsargument, wie Karl-Heinz Semlitsch, Chef des ehemaligen F1-Lieferanten Secar in Mürzzuschlag klarstellt. „Reich wird man nicht davon, aber von der Marketing- und Event-Seite hilft es natürlich allen.“
Eintritte und Sicherheit
Auch in Sachen Ticketing und Security ist Österreich engagiert. Der Knittelfelder Christoph Ammann begann 1987 mit dem Ticket-Verkauf für den Formel 1 Grand Prix von Österreich. Heute verkauft Ammann mit seiner Grand Prix Tickets GmbH Karten für alle Rennstrecken dieser Welt. Bernie Ecclestone holte Ammann auch als Experte für die Security. Sein Neffe Markus Ammann dirigiert dabei beim Österreich GP am Red Bull Ring jährlich rund 300 Mitarbeiter. Die Wiener Agentur gpticketshop ist der exklusive Ticketingpartner des Red Bull Rings und Veranstalter des Ungarn GPs. Seit über einem Jahrzehnt verkauft man auch erfolgreich Eintrittskarten für alle anderen Formel 1 Grands Prix.
Kulinarische Könige
Von Shanghai, Monte Carlo, Montreal oder Silverstone, über Spa, Monza, Suzuka und Budapest, bis Abu Dhabi oder Austin – seit 1992 verwöhnt Catering Guru Attila Dogudan die Gäste des Formula One Paddock Clubs mit feinsten Speisen und erlesenen Getränken. „Bei uns sind die Gäste immer in der Pole Position für den guten Geschmack“, weiß Dogudan, der seine ersten Kontakte mit der Königsklasse durch Dreifach-Champion Niki Lauda knüpfte, für dessen Airlines er auch aufgekocht hatte.
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