McLaren wird beim Großen Preis von Ungarn einen innovativen, nach oben gerichteten Heckflügel testen, zusammen mit einem umfangreichen Upgrade-Paket zur Leistungssteigerung des MCL40.
Das Team arbeitet daran, den Entwicklungsrückstand nach einer schwierigen Saison 2025 und der Änderung der Aerodynamikstrategie für 2026 aufzuholen.
„Die Entwicklung am Unterboden verläuft seit einigen Monaten sehr gut. Dies führte zu den Upgrades in Miami, und nun folgt eine weitere Upgrade-Runde in Ungarn und nach der Rennpause,“ erklärte McLaren Teamchef Andrea Stella.
McLarens Leistung blieb hinter Konkurrenten wie Mercedes und Ferrari zurück, die bedeutende Upgrades eingeführt haben. Stella zeigte sich aber optimistisch hinsichtlich der bevorstehenden Änderungen.
„Es ist schwierig, sich auf die Leistungsspanne von Ferrari und Mercedes im Moment zu verlassen, aber hoffentlich werden wir ab Ungarn eine leichte Beschleunigung unserer Wettbewerbsfähigkeit sehen,“ so der Italiener weiter.
Das Team plant, seine Version des „Macarena“-Heckflügels zu testen, der sich im Straight-Mode um 180 Grad dreht. Dieses Konzept war ursprünglich für Österreich geplant, wurde aber zur weiteren Optimierung verschoben.
Bei Erfolg könnte der Flügel auf aerodynamisch anspruchsvollen Strecken wie Monza oder Baku eingesetzt werden. „Der vollständige Einsatz ist weder bei diesem noch beim folgenden Rennen in den Niederlanden vorgesehen.“
Die Erfahrungen von Red Bull mit einem ähnlichen Flügel haben potenzielle Zuverlässigkeits- und Sicherheitsbedenken aufgezeigt, wie die Unfälle von Max Verstappen in Spielberg und Silverstone verdeutlichten
Neuer Aston Martin entscheidet über Alonsos Karriere
Das Debüt des AMR26B ist nicht nur entscheidend für die Performance des Aston Martin Aramco Formula One Teams nach der Sommerpause, sondern auch für die Zukunft von Fernando Alonso beim Team.
Glock sieht Hadjar als F1 Fahrer des Jahres
Timo Glock lobte Isack Hadjar für dessen furchtlose Herangehensweise an die Partnerschaft mit Max Verstappen bei Oracle Red Bull Racing.