Carlos Sainz wird sich nach einigen Siegen mit Ferrari, mit Williams im Mittelfeld herumkämpfen müssen. Red Bull-Motorsportberater Helmut Marko kann die Entscheidung des Spaniers aber verstehen.
„Dass sich Carlos Sainz entschieden hat, zu Williams zu gehen, ist nachvollziehbar, denn was wären die Alternativen?“, meint Marko in seiner Speedweek-Kolumne. „Audi wird im nächsten Jahr sicher keine sein, wenn man sich die Erfolge anschaut. Und bei Alpine weiß man nicht, ob sie den Mercedes-Motor bereits 2025 oder erst 2026 bekommen. Ich würde sagen, das war für ihn in seiner Situation noch die beste Lösung.“
Sainz war in der Silly Season der heiß begehrteste Fahrer am Markt und ließ sich auch durchaus Zeit für eine Entscheidung, womit er das ganze Fahrerkarussell zum Stillstand brache. Nachdem sowohl bei Red Bull Racing als auch bei Mercedes die Chance auf ein Cockpit immer weiter schwand, musste er sich nach einer Alternative umsehen.
„Es ist natürlich schon tragisch, dass er seine beste Saison bei Ferrari fährt und kein Cockpit in einem Top-Team kriegt. Angeblich hat er ja im Vertrag eine Klause, die den Ausstieg ermöglicht, sollte ein Angebot von einem deutlich besser platzierten Team kommen.“, mutmaßt der Doktor.
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