Marko sicher, Motorenwechsel 2030 für Verstappen entscheidend

Helmut Marko ist sicher, dass die Überlegungen der FIA 2030 ein neues Motorkonzept einzuführen, die Vertragsverlängerung von Max Verstappen bei Red Bull beeinflusst haben.

Verstappens neuer Vertrag mit Oracle Red Bull Racing bis 2030 beendet die monatelangen Spekulationen um die Zukunft des viermaligen Formel-1-Weltmeisters endgültig. Marko ist überzeugt, dass der Zeitpunkt nicht besser hätte sein können.

„Das ist das richtige Signal zur genau richtigen Zeit“, sagte Marko der Kronen Zeitung.

Der ehemalige Red Bull Motorsportberater und Leiter des Nachwuchsprogramms, war maßgeblich an Verstappens Verpflichtung beteiligt.

„Das bringt Ruhe und Stabilität ins Team, aber es geht um Leistung, und da kochen die Emotionen hoch. Am Ende zählt das Ergebnis … er hat seine Bedingungen klar formuliert.“

Verstappens Zukunft war im Fahrerlager während eines Großteils des Jahres 2025 und bis ins Jahr 2026 hinein Gegenstand intensiver Diskussionen. Leistungsabhängige Ausstiegsklauseln in seinem vorherigen Vertrag, der bis Ende 2028 lief, hätten einen möglichen Abschied ermöglicht.

Letztendlich entschied er sich jedoch für einen Verbleib. Für Marko reichen die Auswirkungen dieser Entscheidung weit über den Fahrer selbst hinaus.

„Max ist das Gesicht des gesamten Teams, eine Führungsfigur. Seine Verlängerung ist ein entscheidender Faktor für den Erfolg des Teams, da jeder ambitionierte Ingenieur mit dem besten Fahrer zusammenarbeiten möchte“.

Auch die Laufzeit des Vertrags ist aus Sicht von Marko gut überlegt. Mit der Bindung bis 2030 fällt Verstappens Vertrag mit dem Ende des aktuellen V6-Turbohybrid-Antriebszyklus zusammen, denn die FIA ​​strebt die Umstellung auf 2,4-Liter-V8-Motoren mit nachhaltigen Kraftstoff an.

„Ob ein neuer Motor 2030 oder 2031 eingeführt wird, bleibt abzuwarten“, fügte Marko hinzu. „Das hat für Max aber sicherlich eine Rolle gespielt.“

 

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