Honda nützt Italien GP als „Belastungstest“ für neuen Motor

Honda wird nach dem Debüt beim Großen Preis der Niederlande schon in Monza seine verbesserte Antriebseinheit einsetzen.

Der japanische Hersteller will nach einem schwierigen Saisonstart seine positive Entwicklung fortsetzen.

Shintaro Orihara bestätigte: „Monza ist eine einzigartige Strecke mit einem der höchsten Vollgasverhältnisse im Rennkalender 2026. Dementsprechend ist das der ideale Härtetest für unser modifiziertes Aggregat.“

„Auf dieser Strecke ist die Verteilung der begrenzten Energie über die einzelnen Streckenabschnitte entscheidend, und dies gilt insbesondere im Qualifying,“ so Hondas Chefingenieur für die Formel 1 weiter.

Aktuell soll die Honda Power Unit 70 PS weniger leisten wie der Mercedes Motor. Trotz der Einführung des Spec-2-Motors in Zandvoort räumte Orihara die bevorstehenden Herausforderungen ein.

„Die Rundenzeiten in Monza reagieren sehr empfindlich auf die Motorleistung. Mit der Einführung unseres Spec-2-Motors in Zandvoort haben wir zwar einen Schritt nach vorn gemacht, aber wir müssen realistisch bleiben, was das kommende Wochenende angeht, da wir wissen, dass wir in puncto Gesamtleistung noch hinter unseren Konkurrenten zurückliegen.“

Hondas Fokus in Monza liegt nicht auf den Ergebnissen, sondern auf der Verbesserung der Fahrbarkeit des Motors.

„Unser Hauptaugenmerk beim Großen Preis von Italien liegt auf der Verbesserung der Fahrbarkeit. Seit Zandvoort haben wir intensiv auf dem Prüfstand bei HRC Sakura gearbeitet, um dies zu verbessern und insbesondere eine stabile und gleichmäßige Verbrennungssteuerung zu erreichen.“

„In Monza werden wir die Wirkung dieser Arbeit bestätigen und weitere Optimierungen vornehmen, was uns in den kommenden Rennen mehr Wettbewerbsfähigkeit verleihen wird.“

 

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