Laut RB-Motorsportberater Dr. Helmut Marko verursachten die Regeländerungen 2019, die unter anderem einen veränderten Frontflügel vorsehen, Kosten von rund 15 Millionen Euro für Red Bull.
Die Änderungen für 2019 beinhalten vereinfachte Frontflügel und Bargeboards, um das Hinterherfahren der Autos zu erleichtern, was wiederum zu engerem und besserem Racing führen soll. Red Bull war ein ausgesprochener Gegner dieser Entscheidung, die im Mai letzten Jahres beschlossen wurde. Das Team meinte, man hätte zu wenig zuverlässige Daten um dies zu unterstützen und warnte auch vor dem finanziellen Aufwand, den diese Reglementänderungen mit sich bringen würden.
Marko sagte gegenüber ‚Autosport‘, dass Red Bull nun „um 15 Millionen ärmer“ sei. „Wir haben die gleichen [aerodynamischen] Daten wie im letzten Sommer“, sagte Marko. „Wenn wir in Melbourne ankommen, werden wir voraussichtlich besser aufgestellt sein, was das angeht. Aber es gibt jetzt eine gute Diskussionsgrundlage zwischen Mercedes, Ferrari und uns. Wir sind uns einig, dass Vorschriften nicht von Technikern festgelegt werden dürfen. Sobald Techniker involviert sind, steigen die Kosten und alles wird kompliziert.“
Der Österreicher sagte auch, die Regeländerung sei „hauptsächlich auf Initiative von Mercedes“ erfolgt. Er ergänzte: „Jeder kann sehen, wie schwer es für Mercedes ist, zu überholen, wenn sie hinter einem anderen Auto sind.“
Mekies: „Titelkampf 2025 hat uns Entwicklungszeit für 2026 gekostet“
Laurent Mekies räumte die Folgen des späten Titelkampfs 2025 ein, der sich auf die Leistung 2026 ausgewirkt hat.
Mercedes Vize Lord sorgt sich um Zuverlässigkeitsprobleme
Bradley Lord äußerte sich besorgt über die Leistung von Mercedes und hob den Verlust von 100 Punkten aufgrund von Zuverlässigkeitsproblemen und Schwierigkeiten im Rennmanagement hervor.