Red Bull Motorsportberater Helmut Marko rechnet nicht damit, dass der Monaco GP weiterhin im Rennkalender der Formel 1 bestehen bleibt.
„Ein Grand Prix, bei dem die Fahrer nur hintereinander herschleichen, weil keine Überholmanöver möglich sind, wird auf Dauer nicht mehr gehen. Da muss man sich etwas einfallen lassen, entweder bei der Streckenführung oder bei der Boxenstoppstrategie.“, spricht Marko Klartext. „Beispielsweise, dass man zwei Stopps machen muss, um alle drei Reifensätze zu nutzen.“
Der F1-Vertrag der Monegassen läuft nächste Saison aus, weshalb man ohnehin über neue Rahmenbedingungen verhandeln muss. Strecken-Designer Alexander Wurz spricht von einer Modernisierung des Klassikers im Fürstentum. „Zum Beispiel könnte man die Hafenschikane nach hinten verlegen, dadurch wäre mehr Platz zum Überholen.“, schlägt er vor. Der Österreicher „wüsste aber auch noch andere Tricks.“
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