Der Auftakt in Melbourne verlief für die Scuderia eher bescheiden. Red Bull-Motorsportberater Dr. Helmut Marko glaubt, dass Probleme mit der Kühlung die Ursache dafür sind.
Noch im Wintertest glänzte Ferrari mit guten Rundenzeiten und einem zuverlässigen Boliden, doch beim Auftaktrennen konnte die Scuderia mit der Konkurrenz nicht mehr mithalten und so sicherte sich Mercedes-Mann Valtteri Bottas den Sieg. DasTeam Korrekturen vor, um das Tempo für das kommende Rennen zu steigern.
Dr. Helmut Marko glaubt, den wahren Grund für ihr Ringen zu kennen: „Es ist ziemlich klar, dass Ferrari schlecht performt hat. Und Haas auch. Wir wissen es natürlich nicht genau, aber ich denke, sie haben die Leistung nur reduziert, weil sie Probleme mit der Kühlung hatten.“
„Der Haas war im Vergleich zum Rest des Feldes plötzlich langsamer als im Long-Run beim Pre-Season-Test“, erklärt Marko ‚Autosport‘. Auch Vettels plötzlicher Leistungsverlust im Rennen soll die Theorie des Beraters unterstreichen. „Ein Hinweis ist, dass Leclerc mit den weißen Reifen schneller war als Vettel mit den gelben. Dies bedeutet, dass etwas nicht stimmte. Vettel fuhr drei halbwegs schnelle Runden, dann sank sein Tempo.“, führt Marko fort.
Einige meinten auch, dass der spezielle Frontflügel von Ferrari sie auf der holprigen Strecke des Albert Park viel Zeit gekostet hat, doch Marko ist von dieser Erklärung nicht überzeugt. „Ich denke, dass die Theorie überbewertet wird. Der Frontflügel bestimmt mehr oder weniger das Konzept des Autos. Aber im vorderen Bereich spielen andere Faktoren eine Rolle.“
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