Seit Jahren schwebt das Konzept von Kundenfahrzeugen in der Formel 1 im Raum. Doch nicht alle „Kleinen“ sind dafür
Ein immer wieder gefordertes Mittel gegen die finanziellen Probleme, gerade der kleineren, Formel-1-Teams ist die Einführung von Kundenfahrzeugen.
Am nächsten an dieser noch nicht offiziell erlaubten Philosophie ist Red Bull, das mit Toro Rosso eine Art Kundenteam besitzt. Andere „Big Player“ wie Ferrari (bei Sauber oder Marussia) oder Mercedes (bei Williams oder McLaren) geben ihre Motoren weiter um so mehr Feedbackbreite zu haben. Auch werden immer wieder Nachwuchsfahrer, die im eigenen Team noch keinen Platz haben, bei Hinterbänklern „geparkt“.
Doch die Idee des eigentlichen Kundenautos setzt sich (noch) nicht durch, was auch mit der Gegenwehr der Mittelständler zu tun hat. Besonders Vijay Mallya und sein Force India zogen mehrfach vor Gericht um gegen die Ansätze eines Kundenteam-Status vorzugehen. „Kundenautos wäre eine Katastrophe, denn die DNS der Formel 1 sind und waren immer die leidenschaftlichen Teams“, wettert der indische Teambesitzer.
Für Mallya ist das Salz in der Suppe der Formel 1, wenn kleinere Teams die Großen ärgern oder sogar schlagen.“In diesem Jahr hat sich das Level an Aufregung fast verdoppelt als Williams zuletzt so gute Arbeit geleistet hat. Die Leute wollen genau diesen Kampf zwischen David und Goliath sehen. Also warum sollten wir das ändern?“
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