Liam Lawson erklärte, dass unter den Formel-1-Regeln von 2026 das Energiemanagement für ein Grand-Prix-Wochenende wichtiger geworden ist als die Fahrzeugabstimmung.
„Die Strecken sind momentan ganz anders für uns. Es ist sehr aufwendig, sich an jede Strecke zu gewöhnen. Ich denke, der größte Unterschied ist, dass wir früher fast unsere gesamte Zeit damit verbracht haben, uns Gedanken über die Fahrzeugabstimmung und die Optimierung der Balance zu machen. Jetzt dreht sich alles ums Energiemanagement,“ so der Visa Cash App RB Pilot.
„Wir verbringen so viel Zeit damit, über Energiemanagement zu sprechen und das Maximum herauszuholen, weil es um so viel Rundenzeit geht. Auch das Rennen selbst ist ganz anders. Wir müssen ganz andere Mittel einsetzen und deutlich anders fahren, um zu überholen und uns zu verteidigen. Das ist etwas, was wir immer noch lernen.“
Lawson räumte ein, wie schwierig die Umstellung auf diese Änderungen sei und beschrieb den damit verbundenen Lernprozess.
„Da es neu ist, ist es ehrlich gesagt ziemlich anders und schwierig. Wir müssen uns also erst noch daran gewöhnen. Man kann leicht übertreiben.“
Mit Blick auf die Unterschiede zu den Vorjahren hob Lawson die Herausforderungen im Qualifying hervor.
„Mit dem alten Auto hat man versucht, im Qualifying einen großen Schritt nach vorn zu machen. Durch den hohen Abtrieb der Autos gewinnt man natürlich Grip und kann im Qualifying angreifen. Dieses Jahr brauchte ich so gut wie in jedem Qualifying bis Q3 mit gebrauchten Reifen, um überhaupt eine saubere Runde hinzulegen. In den Runden davor habe ich immer nur versucht anzugreifen, Fehler gemacht und das Auto dadurch wieder zurückgeworfen.“
Besonders wichtig dabei ist laut Lawson die strategische Verwendung des Energiemanagements.
„Fehler haben weitreichendere Konsequenzen. Zu viel Energie zu verbrauchen oder Ähnliches kann sich sehr nachteilig auswirken. Man muss also viel mehr nachdenken, wenn man fährt.“
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