Latifi: ‚McLaren-Investment hat keinen Einfluss auf meine Karriere!‘

Nicholas Latifi, der aktuell in der Formel 2 für das Team DAMS unterwegs ist, betont, dass die Geschäfte seines Vaters Michael keinen Einfluss auf seine weitere Motorsport-Karriere hätten. Der Geschäftsmann aus Kanada wurde durch eine große Investition vor kurzem Anteilseigner bei McLaren.

Michael Latifi hat in der vergangenen Woche mehr als 230 Millionen Euro in den Traditionsrennstall investiert und ist somit als Anteilseigner eingestiegen. Es ist die erste größere Neuinvestition seit dem Aus von Ron Dennis. Laut McLaren-Geschäftsführer Zak Brown sei bei den Gesprächen rund um das Investment die Karriere von Nicholas Latifi kein Thema gewesen.

Gegenüber ‚Motorsport-Total.com‘ sagt Latifi-Junior: „Ich mache mir keine Sorgen darüber, was die Öffentlichkeit denkt. Trotzdem wirft es ein gewisses Licht auf mich. Die Menschen bilden sich ihre Meinung durch das, was sie sehen. Wenn ich nicht im Rennsport aktiv wäre, würde ich dasselbe denken.“

Latifi stellt klar, dass seine Karriere und die Geschäfte seines Vaters getrennt werden. „Würde ich morgen mit dem Rennsport aufhören, würde er trotzdem noch in McLaren investieren“, erklärt der Formel-2-Youngster. „Viele verstehen nicht, dass es kein Sponsoring ist, sondern ein Investment in das Unternehmen“, so Latifi. „Es geht nicht darum, Geld dort hinein zu stecken, um mir einen Rennwagen zur Verfügung zu stellen.“

Mit dem Investment wolle Michael Latifi Geld verdienen, wie es bei solchen Geschäften gang und gäbe ist. „Es hat keinen Einfluss auf meinen Job“, erklärt Nicholas Latifi. „Zwischen der Investition und mir gibt es keinerlei Verbindung.“ In der Saison 2018 tritt der junge Rennfahrer in der Königsklasse als Test- und Reservefahrer für Force India auf. Er hat gehofft, dass das Geschäft seines Vaters keinen Medienwirbel verursacht. „Ich möchte meine Karriere selbst aufbauen und die Basis sind meine Fähigkeiten auf der Strecke“, stellt er klar.

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