Nach dem furchtbaren Crash zwischen Felipe Massa und Sergio Perez zu Ende des Grand Prix von Montreal bestraften die Stewards den Mexikaner mit einer Rückversetzung um fünf Plätze beim nächsten Rennen in Österreich. Force India wittert nun eine Verschwörung…
Williams versus Force India
Nach dem Rennunfall im kanadischen Grand Prix gehen die Wogen zwischen den beiden Teams hoch. Sie beschuldigen sich gegenseitig, am Unfall Schuld zu sein. Laut Williams schoss Perez Massa ab, Force India hingegen behauptet, Perez sei das unschuldige Opfer.
Die Beratungen der Stewards endeten mit einer Strafe für den Mexikaner. Er wird beim nächsten Rennen in Österreich um fünf Plätze rückversetzt. Davon ist man bei Force India naturgemäß nicht begeistert. Das Team wittert eine Verschwörung , da bei den Beratungen neben den vier Stewards auch Perez ehemaliger Manager, Adrian Fernandez, anwesend war. Perez und Fernandez hatten sich vor zwei Jahren im Streit getrennt.
„Der Vertreter der Fahrer war Derek Daly, ich weiß nicht wozu Fernandez überhaupt dabei war“, wunderte sich Force Indias Teammanager Andy Stevenson. Laut FIA-Renndirektor Charlie Whiting werden die Stewards von Zeit zu Zeit durch Überwacher kontrolliert, wie eben aktuell durch Fernandez.
„Fernandez wird beim russischen Grand Prix als Fahrervertreter fungieren, wir haben ihn an diesem Wochenende eingeladen, einen Blick auf die Arbeit der Stewards zu werfen“, so Whiting weiter. „Eine Verschwörung gegen Perez ist völliger Unsinn.“
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