Die Scuderia Ferrari hatte in den letzten Rennen mit ihrem neuen Unterboden zu kämpfen, welcher den Leistungsabfall ab Monaco verursachte. In Ungarn hat man aber Upgrades eingebaut, die das Team wieder nach vorne bringen sollen.
Das Upgrade hatte zwar den gewünschten Effekt des stärkeren Abtriebs, verstärkte jedoch auch das Bouncing in schnellen Kurven.
Eine Analyse im Werk brachte nun neue Erkenntnisse. Der Unterboden bringt durchaus einen Leitungsvorteil und soll beibehalten werden. Trotzdem müssen kleine Änderungen vorgenommen werden, um das Bouncing zu reduzieren.
„Die einwöchige Pause vor dem Rennen in Ungarn hat es uns ermöglicht, alle Daten der letzten drei Rennen gründlich zu analysieren.“, verrät Vasseur. „Wir haben festgestellt, dass unser letztes Upgrade-Paket tatsächlich die erwarteten Vorteile in Bezug auf die Aerodynamik gebracht hat. Allerding hatte es auch Nebenwirkungen, die das Auto schwieriger zu fahren machten.“
„Wir haben in der Fabrik hart gearbeitet und werden in Budapest eine Weiterentwicklung des Unterbodens präsentieren, von der wir glauben, dass sie den Fahrern ein Auto bietet, mit dem sie das Beste aus ihren Fähigkeiten herausholen können.“, so der Ferrari-Teamchef weiter. „In dieser Saison geht es um Hundertstelsekunden, deshalb müssen Charles und Carlos in der Lage sein, ihr Bestes zu geben und Vertrauen in das Auto zu haben, wenn sie im Rennen die bestmöglichen Ergebnisse erzielen wollen. Ich bin zuversichtlich, dass wir mit dem Paket, das wir auf den Hungaroring mitbringen, ganz vorne mitfahren können.“
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