Red Bull hat bestätigt, dass bei Daniel Ricciardo die MGU-K-Komponente, die ihm in Monaco Probleme bereitet hat, getauscht werden muss. Das Team rechnet daher mit einer Strafe von mindestens 10 Startplätzen im nächsten Rennen für den Australier.
Bereits in der 18. Runde meldete Ricciardo einen Leistungsverlust, der Australier verlor rund 160 PS, sodass der Zweitplatzierte Sebastian Vettel auf den Führenden aufholen konnte. Den Rest des Rennens musste Ricciardo mit deutlich weniger Tempo zurücklegen, aber aufgrund der Charakteristik des Monte-Carlo-Kurses konnte er Vettel und Hamilton abwehren und schließlich seinen 7. Karriere-Sieg einfahren.
Für das nächste Rennen in Kanada rechnet Red Bull bereits damit, dass der Australier mit einer Grid Penalty bestraft wird. „Er wird definitiv in Montreal eine Strafe bekommen, wir wissen allerdings noch nicht, wie genau sie aussehen wird“ sagt Chefdesigner Adrian Newey gegenüber ‚Reuters‘. „Wir sind noch nicht sicher, ob auch die Batterie in Monaco beschädigt wurde, also bis dahin wissen wir nicht genau, was auf uns zukommt. Aber der MGU-K-Tausch bedeutet definitiv eine Strafe.“
Nach dem GP von Monaco kursierten Gerüchte, wo behauptet wurde, dass man das MGU-K trotzdem noch verwenden könnte, aber Newey lachte über einen solchen Vorschlag. „Das bezweifle ich eher. Wenn man bedenkt, dass es Feuer gefangen hat, würde mich das wirklich überraschen.“
Nach dem ersten MGU-K-Schaden in Bahrain und jenem in Monaco wird Ricciardo in Montreal seine dritte Einheit verwenden müssen. Das technische Reglement 2018 erlaubt drei Power Units pro Saison, aber nur 2 MGU-K-Einheiten pro Fahrer, darunter zwei Energiespeicher und zwei Steuergeräte, ohne für das nächste Rennen bestraft zu werden.
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