Corinna Kamper (HS Engineering) startet nun in Zandvoort. Noch hat sie keine Punkte am Konto. Das soll sich in den Niederlanden ändern.
Die ADAC Formel Masters bestreitet am zweiten Rennwochenende der Saison das erste Auslandsgastspiel. Wie die GT Masters fährt diese Serie am Wochenende in Zandvoort. Nach einem Jahr Pause kehrt die Highspeedschule des ADAC auf den 4,307 Kilometer langen Dünenkurs zurück – auf jene Strecke, die zwischen 1952 und 1985 Schauplatz für 30 Formel1 Grand Prix‘ war.
Die Herausforderung
Bei Testfahrten im vergangenen Winter konnten sich die Piloten mit dem anspruchsvollen Kurs vertraut machen. Vollgaspassagen, legendäre Kurven wie Scheivlak und knifflige Streckenverhältnisse stellen die Nachwuchsfahrer vor eine Herausforderung. Das bestätigt auch der Meisterschaftführende Mikkel Jensen (Neuhauser Racing): „Die Strecke ist wirklich schwierig.“ Einer der Gründe für die Herausforderungen ist die unmittelbare Nähe zum Meer. Der Wind weht oft Sand über die Dünen auf die Strecke, wodurch diese rutschiger wird. Die vielen Bodenwellen erschweren es den Fahrern zusätzlich, eine fehlerfreie Runde zu fahren.
Duell an der Spitze
Während die einzige Österreicherin im Feld, Corinna Kamper (HS Engineering) beim Saisonauftakt in Oschersleben noch ohne Punkte ausging, hat sich an der Spitze bereits ein erbitterter Kampf entwickelt. Mikkel Jensen und Maximilian Günther auf den Plätzen eins und zwei – beide fuhren in der Magdeburger Börde jeweils einen Sieg ein und sind vor dem zweiten Rennwochenende der Saison nur durch drei Punkte voneinander getrennt. Günther ist im diesjährigen Fahrerfeld jener Pilot mit den meisten Formel Masters Punkten (286). Seine weiteren Zahlen: 3 Siege, 13 Podiumsplätze, 9 Pole Positions und 2 schnellste Runden. Kamper kommt als Neueinsteigerin derzeit noch auf „nur“ drei Rennen.
Zandvoort und die ADAC Formel Masters in Zahlen
Die bisherigen Sieger in Zandvoort: Marvin Kirchhöfer (2), Beitske Visser (alle 2012)
Qualifying-Bestzeit 2012: Marvin Kirchhöfer (1:41.670)
Schnellste Runden 2012: Marvin Kirchhöfer (1:42.164; 1:42.774), Gustav Malja (1:43.280)
Rundenrekord ADAC Formel Masters: Marvin Kirchhöfer (1:42.164)
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