Red Bull-Chef Christian Horner meint, dass das Team alles versucht hat, um Daniel Ricciardo im Team zu behalten, doch die Mühen waren vergebens, da der Australier bei Renault unterschrieben hat.
Lange Gespräche und Verhandlungen hatten letztendlich doch keinen Erfolg und der Australier Daniel Ricciardo verließ mit Ende der Saison 2018 das Red Bull-Team. Obwohl der Vertrag schon fertig und nur noch darauf wartete unterzeichnet zu werden, entschied sich Ricciardo gegen Red Bull und wechselte zu Renault. Diese Ankündigung überraschte viele in der F1, auch die Herrschaften bei Red Bull.
„Wir haben uns das angesehen und ich denke, wir haben alles getan, um ihn bei uns zu behalten.“, sagt Horner zu ‚Motorsport.com‘. „Er hat tatsächlich gesagt – wie in einer klassischen Trennung – ‚Es liegt nicht an euch, sondern an mir!‘ Und ich glaube, er wollte einfach eine neue Herausforderung annehmen.“, führt Horner fort.
Die Entscheidung war zwar ein Schock, doch Red Bull hat mit seinem Junior-Team bereits für geeigneten Nachwuchs gesorgt. „Man hat immer einen Plan B. Ich glaube, sobald wir verstanden haben, dass er es ernst meinte, dass dies seine Denkweise war, war es eine sehr einfache Entscheidung, Pierre Gasly in Betracht zu ziehen.“, meint der Red Bull-Chef.
Manche haben auch angenommen, dass Ricciardo fürchtete die Nummer zwei hinter Verstappen zu werden, der sich in der letzten Saison positiv entwickelt hat. „Der Fahrer Nummer 1 in diesem Team ist der Fahrer, der auf der Strecke die Nase vorne hat. Das ist eine einfache Regel.“, beteuert Horner.
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