Höher hatte bei den Rennen der Euroformula Open in Silverstone Abstimmungspech
Chris Höher fand sich Freitag in den Freien Trainings sofort mit der für ihn neuen Strecke in Silverstone zurecht und war im Nassen der schnellste Mann.
Der Kärntner BVM-Pilot wählte mit seinem Team für Samstag eine Regenabstimmung, da sowohl für Qualifying als auch das erste Rennen Schlechtwetter vorhergesagt war. Doch der Regen ließ rasch nach und die Ideallinie trocknete schnell auf.
„Ich konnte in Runde 1 gleich drei Fahrzeuge überholen, kam dann aber auf einer nassen Stelle von der Ideallinie ab und drehte mich. Ein nachkommendes Fahrzeug streifte mein Heck und beschädigte anscheinend meine Felge, wodurch explodierte mein Hinterreifen auf der Start- Zielgeraden bei Höchsttempo.“
Im Sonntagsrennen war der Reifenverschleiß so hoch, dass Höher alle restlichen Sätze aufbrauchte. In der vorletzten Runde war sein Dallara F312 nicht mehr fahrbar und Chris stellte den Wagen ab.
„Silverstone war ein Wochenende mit einigen Höhen und etlichen Tiefen. Das muss man abgehaken und nach vorne schauen, denn ich habe völlig überraschend ein Cockpit für einen GP3-Einsatz im Rahmen des F1-Grand Prix von Ungarn am Hungaroring beim Schweizer Team JENZER-Motorsport bekommen.“
Tombazis: Dürfen uns nicht von Herstellern abhängig machen
Nikolas Tombazis hat klargestellt, dass sich die Formel 1 nicht von den Autoherstellern abhängig machen darf.
Williams FW48 hat vor Miami bereits abgespeckt
Das Atlassian Williams F1 Team hat einen Plan entwickelt, um durch Gewichtsreduzierung des Wagens eine Sekunde pro Runde herauszuholen.