Toro Rosso Pilot Brendon Hartley steht kurz vor dem F1 Aus, Formelaustria zeigt auf, wer sein logischer Nachfolger ist
Nachdem Brendon Hartley in den freien Trainings zum Monaco Grand Prix 2018 aufzeigen konnte, glaubten schon alle, nun sei dem Kiwi der Knoten auch in Sachen Qualifying aufgegangen. Doch der FIA WEC Champion hatte im Zeittraining Pech, kämpfte mit viel Verkehr, und blieb so in Q3 hängen, wogegen sein Teamkollege Pierre Gasly in die Top 10 raste.
Der nächste Nackenschlag für den stark unter Druck stehenden Hartley könnte seine Formel 1 Karriere, die erst vor kurzem begann, bereits wieder beenden. Red Bull könnte das „Experiment“ den WEC Star in einen F1 Boliden zu setzen als gescheitert erklären und den Neuseeländer noch vor dem Rennen in Montreal austauschen.
Weder Wehrlein, noch Kubica
Immer wieder kursieren Gerüchte, Mercedes-Junior Pascal Wehrlein könnte Hartleys Cockpit übernehmen, oder gar so mancher behauptet, Robert Kubica würde bei den Bullen eine Chance bekommen. Red Bull will eine „interne“ Lösung, aber RB Junior Macau GP Sieger Dan Ticktum ist ebenso noch nicht bereit für die Königsklasse, wie Toro Rosso Tester Sean Gelael aus der Formel 2. Daher ist die wahrscheinlichste Lösung Red Bull Racing Testpilot Sebastien Buemi.
Der Schweizer fuhr nicht nur zwischen 2009 und 2011 in der Formel 1, sondern war sogar für die Scuderia Toro Rosso unterwegs, bei der er nun wieder landen würde. Buemi konnte zwar in den drei Saisonen beim Bullen-Schwesterteam keine herausragenden Ergebnisse einfahren – seine besten Platzierungen waren zwei siebte Ränge in Australien und Brasilien 2009 – aber er besitzt deutlich mehr Erfahrung in einem F1 Boliden als Gasly und Hartley zusammen, er kennt das Team und stammt aus der Red Bull Familie.
Schweizer Doppelchampion
Seit 2014 ist Buemi in der FIA Formula E unterwegs, wurde 2015 Weltmeister und zudem noch zweimal Vizechampion. 2014 wurde er auch FIA WEC Weltmeister auf der Langstrecke. Der Eidgenosse kann also mit Druck umgehen und weiß wie man gewinnt.
Buemi galt lange Zeit als heißer Kandidat auf das freie Toro-Rosso-Cockpit neben Daniil Kwjat in Austin 2017, doch laut Red Bull Motorsportdirektor Helmut Marko konnte man sich nicht mit seinem Formula E Team Renault eDams auf einen Leihvertrag einigen. Die Voraussetzungen sind nun sehr ähnlich – wieder steht ein Fahrer auf der Kippe, wieder ist Buemi der logische, hausinterne Ersatz, und noch immer fährt er für eDams. Aber diesmal kennen die Franzosen die Geschichte schon, und Red Bull ist noch immer Renault-Kunde.
BREAKING NEWS: Williams in Barcelona nicht bei Tests!
Atlassian Williams F1 Team wird aufgrund unvorhergesehener Umstände nicht am Preseason Test in Barcelona teilnehmen!
Audi F1 Team launcht eigene Akademie
Das Audi Revolut F1 Team hat den Launch seines Fahrerentwicklungsprogramms bekanntgegeben.