Hankook hat seine Teilnahme an der bevorstehenden Reifenausschreibung der Formel 1 bestätigt. Das südkoreanische Unternehmen und der jetzige Reifenhersteller Pirelli sind somit die einzigen Bewerber für den Vertrag 2020-2023.
Pirelli ist seit 2010 exklusiver Reifenhersteller der Formel 1, das Unternehmen löste damals Bridgestone ab. Pirelli hat bereits angekündigt, im Grand-Prix-Rennsport bleiben zu wollen, nachdem der aktuelle Vertrag Ende 2019 ausläuft. Pirelli wird daher zusammen mit dem Konkurrenten Hankook, der laut der Website ‚FormulaSpy.com‘ sein Angebot an die FIA bereits eingereicht und die ersten technischen und sicherheitstechnischen Anforderungen erfüllt hat, an der Ausschreibung teilnehmen.
Hankooks Interesse, exklusiver Lieferant der F1 zu werden, kann jedoch durch die Entscheidung des Sports, im Jahr 2021 von 13 auf 18 Zoll zu wechseln, kompliziert werden. Konkret bedeutet dies, dass das Unternehmen, das die Ausschreibung gewinnt, eine ganz andere Reifenspezifikation entwickeln muss.
Dies wird als eine komplexe technische Herausforderung angesehen, wodurch letztendlich Pirelli aufgrund des Erfahrungsvorsprungs den Zuschlag bekommen könnte. Die nächste Phase des Ausschreibungsverfahrens sieht vor, dass das Angebot von Hankook Liberty Media, dem Rechteinhaber der F1, vorgelegt wird, der Finanzverhandlungen mit dem südkoreanischen Unternehmen aufnehmen wird.
Hankooks aktuelle Rennaktivitäten umfassen Lieferverträge mit dem FIA European F Championship und der deutschen DTM-Serie.
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