Ferrari und Cadillac wehren sich gegen die umstrittenen Änderungen der Antriebseinheiten für 2027
Die FIA hat einen Plan zur Anpassung des Reglements für die Antriebseinheiten ab 2027 angekündigt. Das Verhältnis von Verbrennungsmotor zu Elektromotor soll von 54:46 auf 60:40 verschoben werden. Diese Änderung, die von den Fahrern befürwortet wurde, stößt aufgrund von Kosten- und Kompatibilitätsbedenken auf Widerstand.
Für die Umsetzung des 60:40-Verhältnisses bis 2027 ist eine Zweidrittelmehrheit von vier der sechs Stimmen des Power Unit Advisory Committee (PUAC) erforderlich. Aktuell unterstützen nur Mercedes und Red Bull die Änderung, während Ferrari und Cadillac dagegen sind.
Audi zögert aufgrund der finanziellen Auswirkungen einer Neuentwicklung der Antriebseinheiten, während Honda noch unentschlossen ist. Es werden Anstrengungen unternommen, beide Hersteller von der Umsetzung des Vorschlags zu überzeugen.
Ferraris Widerstand beruht auf der Annahme, dass die Änderungen Teams wie Mercedes und Red Bull, die bereits führend sind, begünstigen. Die Italiener argumentieren, dass die Liberalisierung der Motorenentwicklung den Wettbewerbsunterschied vergrößern könnte.
Audi prüft Mechanismen, um die Budgetvorgaben einzuhalten. Dies könnte, sofern die zukünftige regulatorische Stabilität gewährleistet ist, zu ihrer Unterstützung führen. Dadurch könnte der Weg für die Umsetzung des 60:40-Verhältnisses bis 2027 geebnet werden
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