Lewis Hamilton hat genug von den „lächerlichen Ein-Stopp-Rennen“ und fordert den offiziellen F1-Reifenhersteller Pirelli dazu auf, ihre Mischungen viel weicher zu gestalten, um in diesem Punkt eine Wende zu schaffen.
Pirelli hat die Reifenmischungen für die Saison 2018 komplett überarbeitet um sie eine Spur weicher zu machen, nachdem man 2017 erkannt hatte, dass die Reifen „zu haltbar“ waren. Das führte dazu, dass die Fahrer nicht in der Lage waren, auf dem härteren Reifen zu pushen und dadurch auch nicht die nötige Temperatur in den Reifen bekamen, die sie für das richtige Arbeitsfenster brauchen.
WM-Leader Lewis Hamilton wünscht sich, dass Pirelli die Reifenmischungen für 2019 deutlich weicher kreiert und dass man eine Lösung für das 2018 vermehrt auftretende Problem namens „Blistering“, also Blasenbildung auf dem Reifen, schafft. Der Brite glaubt, wenn Pirelli seine Idee umsetzen würde, wären die Autos enger beisammen und die Fahrer könnten härter pushen ohne dabei Angst haben zu müssen, dass sie dadurch den Reifen zerstören.
Der Vorschlag des 33-jährigen: „Nächstes Jahr müssen sie um drei Stufen weicher werden, sodass wir mindestens zwei Stopps pro Rennen machen müssen. Das würde für mehr Herausforderung sorgen und auch mehr Grip erzeugen. Weniger Blistering, vielleicht wird es dann auch einfacher, einem anderen Auto zu folgen und wir sehen mehr Racing.“
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