Hakkinen: ‚F1 braucht mehr als einen Reifenhersteller‘

Der zweifache F1-Champion Mika Hakkinen findet, es sollte in der Formel 1 einen Wettbewerb zwischen verschiedenen Reifenherstellern geben. Er würde sich auch mehr Möglichkeiten für die Teams wünschen, junge Fahrer bei Tests einzusetzen.

Hakkinen fuhr von 1991 bis 2001 in der Königsklasse, eine Zeit, in der es hauptsächlich einen Reifenlieferanten gab. Bei seinem Titelgewinn im Jahr 1998 gab es allerdings 2 Hersteller, der Finne konnte die WM mit McLaren auf Bridgestone-Reifen gewinnen, während Konkurrent Ferrari damals auf die Pneus von Goodyear setzte.

Auf die Frage, was er an der jetzigen F1 mag und was man ändern könnte, warnte Hakkinen, dass es einfach wäre, „viele Dinge zu finden, wo man sagen könnte: ‚Ah, das könnte anders sein, und das könnte man auch ändern..‘. Ich kann nichts verändern, von dem her ist es besser, sich nicht darauf zu fokussieren.“ Der Doppelweltmeister gab allerdings zu, er würde gerne einen Konkurrenten für den derzeitigen Reifenhersteller Pirelli sehen.

„Es gibt derzeit keinen Wettbewerb – es sollte noch weitere Hersteller geben, das würde den Wettbewerb steigern. Ich habe mit den Fahrern geredet und verstanden, dass diese Reifen sozusagen eine Obergrenze haben und wenn man dann noch ein bisschen mehr pusht, überhitzen sie sofort. Das ist keine Kritik an der Arbeit von Pirelli, es geht mir darum, dass es einen Wettbewerb geben sollte. Wenn es nur einen Fahrer gäbe, der da draußen fährt, wäre es dasselbe. Wir brauchen Wettbewerb. Das ist aufregend“, führte Hakkinen aus.

 

 

 

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