Haben Red Bull und Aston Martin die Budgets überzogen?

Oracle Red Bull Racing und Aston Martin Aramco Cognizant haben sich gegen die Vorwürfe von seiten des Magazins auto motor und sport gewehrt, dass sie den Budget Cap überschritten haben sollen

„Wir schließen im Moment die Bewertungen der von allen Teams eingereichten Finanzdaten für 2021 ab“, so ein Sprecher der FIA, der auch bestätigte, dass „Verstöße gemäß dem in den Vorschriften festgelegten formellen Verfahren behandelt werden.“ Die Bullen sollen angeblich rund fünf Millionen US-Dollar über der Grenze liegen.

Davon wollte Red Bull Motorsportberater Helmut Marko nichts wissen: „Das ist ein laufendes Verfahren und da ist es doch erstaunlich, dass da solche Dinge an die Öffentlichkeit gelangen.“

„Das ist rufschädigend. Wir kriegen jetzt die Einzelheiten. Wir haben aber keinerlei Bedenken, dass irgendetwas Gravierendes passieren könnte,“ so Marko weiter.

ORF F1 Experte Alex Wurz hält dagegen: „Wenn es Beweise gibt, dass Red Bull das Budget bewusst überschritten hat, ist das wie ein zu großer Motor oder ein illegaler Flügel.“ Bei schwereren Vergehen sind Strafen bis zu einem nachträglichen Punkteabzug möglich.

Aston Martin soll sogar noch weiter drüber liegen. Hauptgrund seien dort die Handgeldzahlungen für die von Topteams abgeworbene Mitarbeiter sein. Teamchef Mike Krack „weiß nichts davon.“

 

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