Flavio is back! Erstmals seit 16 Jahren sitzt der Italiener wieder am mittleren Stuhl des Kommandostandes eines Formel 1 Teams.
Dass Briatore Teamchef kann, hat er schon mehrfach bewiesen: Er führte den Rennstall, noch unter dem Namen Benetton, 1994 und 1995 mit Michael Schumacher zweimal zum Fahrertitel und 1995 auch zur WM der Konstrukteure. Als das Team dann wieder Renault hieß, gelang Briatore das gleiche Kunststück mit Fernando Alonso 2005 & 2006.
Abtreten musste der Exzentriker, der immer in der Grauzone des Regulativs agiert, 2009 als die „Crashgate“-Affäre bekannt wurde – Briatore hatte Fahrer Nelson Piquet Jr. angewiesen, beim Großen Preis von Singapur 2008 absichtlich zu crashen, um so Teamkollege Fernando Alonso den Sieg zu ermöglichen.
Gegen die zunächst lebenslange Sperre erhob Briatore gerichtlich Einspruch, bekam Recht, und einigte sich später mit der FIA. Dementsprechend kehrte der heute 75-Jährige im Mai 2024 beruflich in die Königsklasse zurück, nachdem ihn Renault CEO Luca de Meo zum „Executive Advisor“ von Alpine F1 ernannt hatte.
Briatore kürzte sofort die Teamausgaben drastisch, reduzierte die Mitarbeiterzahl im Werk in Enstone um 25%, und schloss Renaults Motorenbetrieb in Viry-Châtillon zugunsten einer Kundenmotorenversorgung durch Mercedes ab 2026.
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