Viele F1 Traditionalisten können mit den neuen Sprint-Rennen aber mal so gar nichts anfangen. Nun kommt F1-Boss Stefano Domenicali mit dem nächsten Kracher um die Ecke und hält einen Reverse Grid für eine gute Idee
In den drei bisherigen Sprints 2024 in Shanghai, Miami und Spielberg hieß der Sieger immer Max Verstappen, der kurioserweise selbst so gar kein Freund dieser verkürzten Rennen ist.
Im Gespräch mit italienischen Medien ließ Domenicali nun wissen: „Ich erinnere mich, als wir die Sprints eingeführt haben, gab es viel Kritik von den Puristen, auf die wir natürlich auch hören, wenn sie nicht glücklich nicht.“
„Aber ich habe das Gefühl, dass sich die Sache jetzt komplett umgekehrt hat. Ich denke, dass die Änderung, die wir in diesem Jahr eingeführt haben, aus vielen Gründen die richtige ist, mit dem getrennten Qualifying und dem Parc Ferme. Der Ablauf ist mittlerweile viel besser.“
Worauf Domenicali diese Annahme basiert, ist nicht klar. Denn die Meinung der Puristen – und dazu zählen auch einige Fahrer und Teamchefs am aktuellen Grid – hat sich nicht geändert.
Dennoch plant der F1 Boss die Kuh weiter zu melken und sieht „Spielraum für Wachstum, vielleicht für ein Drittel des Kalenders.“
Der Italiener ist auch nicht abgeneigt, den Reverse Grid aus den Nachwuchsklassen zu übernehmen, also eine gewisse Zahl an Piloten in umgekehrter Reihenfolge starten zu lassen.
„Einige Leute würden dann wieder sagen, das wären nur Fake-Rennen. Aber es ist doch kein Fake, wenn man glaubt, dass das das richtige Format ist, um tolle Action zu produzieren. Ich würde das gerne noch einmal diskutieren.“
Anfang 2024 wurde dieser Vorschlag bereits bei der Sitzung der Formel-1-Kommission abgelehnt. Doch Domenicali möchte 2025 einen weiteren Anlauf nehmen.
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