Mercedes Boss Toto Wolff glaubt, dass dieses Wochenende die Konkurrenz in Singapur einen leichten Vorteil haben wird.
Noch hat Mercedes die Nase vorne
In der aktuellen WM Wertung hat Mercedes die Nase noch immer vorne, aber Teamchef Toto Wolff glaubt, dass sich das nächstes Wochenende in Singapur ändern könnte, da die Strecke dort eher für die Konkurrenz gemacht ist. Obwohl Mercedes eindeutig einen Vorteil bei `Low-Down Force´ Strecken hat, haben die Deutschen noch einige Arbeit vor sich um auch auf den `High-Down Force´ Strecken gut performen zu können.
Die Konkurrenz bereitet sich vor
Mercedes führt mit 63 Punkten vor Ferrari in der Konstrukteurs-WM und in der Fahrer-WM geht es noch knapper zu, da führt Lewis Hamilton mit drei Punkten vor Sebastian Vettel. Ferrari hat auf den langsameren Strecken eindeutig einen Vorteil wie man schon in Ungarn und Monaco gesehen hat, aber auch Red Bull fühlt sich auf den langsameren Strecken eindeutig wohler. Dort fällt die Leistungsdifferenz zu Mercedes weit weniger auf und Red Bull hat sich auch taktisch gut vorbereitet, da sie bereits im vorherigen Rennen die Grid-Versetzungen in Kauf genommen haben und somit in Singapur, sollte es zu keinen Unfällen kommen, auf den Qualifying Plätzen starten können. „Oberflächlich betrachtet ist Singapur die Strecke, die Ferrari und Red Bull entgegenkommt. Beide haben starke Performances auf den langsameren Strecken gezeigt, auf denen tun wir uns etwas schwerer.“, schätzt Wolff die Lage ein. „Nichtsdestotrotz haben wir aus Monaco gelernt und haben uns schon in Ungarn signifikant verbessert und wir machen gute Fortschritte in der Entwicklung des Autos um alles aus dem Chassis rausholen zu können.“, erklärt Wolff.
Singapur eine Chance zu gewinnen
Daniel Ricciardo, der für Red Bull den einzigen Sieg eingefahren hat, glaubt auch, dass in Singapur einiges für die Bullen zu holen sein könnte: „Ich glaube Singapur ist nicht unsere einzige Chance, aber eine der besten um auch in der zweiten Hälfte zu siegen. Auf einer Strecke wie Singapur musst man in den Trainings den Speed langsamer aufbauen als auf anderen Strecken. Irgendwann muss man auch was riskieren, aber das gleich am Anfang zu machen würde keinen Sinn ergeben.“ Schon in der Vergangenheit hat Mercedes in Singapur zu kämpfen gehabt und auch Wolff ist sich bewusst, dass diese Strecke eine Herausforderung für sie wird. „Das Rennen in Singapur 2015 war für uns eine schmerzliche Erfahrung, aber wir haben danach die Ärmel hochgekrempelt und daraus gelernt und wir wurden ein Jahr später dafür mit einem Sieg belohnt. Ungeachtet des Erfolges ist dies eine Strecke die für uns schwierig zu meistern wird. Wir gehen mit den Erwartungen nach Asien, dass für uns eine große Herausforderung vor uns liegt.“
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