Nachdem die Partnerschaft mit Honda schon bald ein Ende finden könnte und der britische Rennstall allen Anschein nach zu Renault wechseln wird, denkt McLaren darüber nach, die Motorenentwicklung selber in die Hand zu nehmen.
Regelabhängig
Abhängig vom Regelwerk für 2021, denkt McLaren über einen eigenen Motor nach, die Voraussetzungen müssen dafür aber gegeben sein. Das heißt, dass das neue Regelwerk für den Hersteller attraktiv und kosteneffektiv genug sein muss. Vor allem nach dem Motoren Drama mit Honda und den langwierigen Verhandlungen sowohl mit Honda als auch mit Renault scheint eine eigene Motorenproduktion immer attraktiver für McLaren zu sein. Immerhin denkt McLaren schon voraus und setzt den neuen Motoren-Deal für drei Jahre an, also bis zum Ende der V6-Turbo-Ära.
Billiger, einfacher
Zurzeit finden noch viele Gespräche bezüglich des neuen Regelwerks statt, aber ein klarer Trend geht hin zu billigeren und vor allem auch einfacheren Motoren. Sinn der Sache ist natürlich den Einstieg für neue Teams zu erleichtern. Dies würde McLaren entgegenkommen: „Wir verfolgen mit großem Interesse die Gespräche über die Motorenrichtlinien für 2021, unabhängig davon, ob wir einen eigenen Motor produzieren, oder andere unter den neuen Regeln einsteigen.“ Zak Brown sagt auch weiter: „Ich glaube wir müssen uns jetzt auf die nächsten drei Jahre konzentrieren. Wenn wir das geklärt haben, können wir weiter nach vorne schauen. Einen eigenen Motor herzustellen haben wir vorher noch nie gemacht, wir brauchen dafür eine gute Vorbereitungszeit und wir würden den großen Aufwand in Kauf nehmen.“
Es muss sich auch lohnen
Natürlich wird McLaren nicht einfach ins kalte Wasser springen, sondern denkt auch über die Kosten und den wirtschaftlichen Aspekt der hauseigenen Produktion nach: „Wir müssen im Klaren sein, welche Richtung die F1 einschlagen wird, wie die Regeln aussehen werden und vor allem was das kosten wird. Wir sind jetzt sicherlich nicht in einer Position in der wir hunderte von Millionen ausgeben um einen Motor zu entwickeln. Also müssen sie die Regeln ändern, damit es für uns wirtschaftlich machbar ist.“
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