Nach den letzten zwei Rennpleiten von McLaren begibt man sich nach Singapur mit einem großen Ziel: sie wollen zweimal das Q3 erreichen.
Wettbewerbsfähig
In Singapur will man wieder die Niederlagen der letzten Rennen gut machen und mit beiden Fahrern das Q3 erreichen. Die Chancen scheinen nicht schlecht zu stehen, da die Streckenführung mit ihren engen Kurven und wenigen Vollgas-Passagen entgegenkommt. Auf dem Marina Bay Circuits benötigt man viel Abtrieb und das kommt dem Chassis von McLaren sehr entgegen. Das kleine Motorenupdate hat auch seinen Dienst getan, so schaffte es Stoffel Vandoorne in Monza ins Q3. Auch Renndirkektor Eric Boullier sieht die Chance in Singapur zu punkten: „Nach Budapest ist es für uns die zweitgrößte Möglichkeit. In Singapur ist es unser Ziel, mit beiden Fahrzeugen ins Q3 zu gelangen. Unser Paket passt wirklich gut zur Charakteristika des engen Straßenkurses.“
Drohende Startplatzstrafe
McLaren könnte aber auch in Singapur schon wieder eine Strafe ausfassen, da die MGU-K-Welle von Stoffel Vandoorne beschädigt ist. Zurzeit prüft Honda, ob dieser Defekt reparabel ist, sonst müssen sie für ihn eine neue Antriebseinheit bereitstellen und das würde natürlich eine Rückversetzung in der Startaufstellung bedeuten. Honda ist jedenfalls optimistisch das Defekte Teil reparieren zu können. „Wir arbeiten hart daran, keinerlei Strafen zu bekommen, die unsere Chancen in Singapur zunichtemachen würden. Trotz des Ausfalls von Vandoorne hoffen wir, in Singapur keine neuen Motorenelemente einbauen zu müssen. Eine offizielle Bestätigung steht aber noch aus.“, ergänzt Boullier.
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