Aston Martins schieden durch Honda Fehleinschätzung aus

Shintaro Orihara führte das Doppel-Aus des Aston Martin Aramco Formula One Teams in Mexiko auf eine Fehleinschätzung der Kühlanforderungen beim Rennen in großer Höhe zurück.

„Wir wussten, dass wir aufgrund der besonderen Bedingungen in der großen Höhe von Mexiko-Stadt im Vergleich zu anderen Rennstrecken mit zusätzlichen Herausforderungen bei der Kühlung konfrontiert sein würden,“ so der Chefingenieur bei Honda.

Orihara erläuterte die unerwartete Belastung des ERS-Kühlkreislaufs, die dazu führte, dass beide Aston-Martin-Boliden bereits früh im Rennen ausfielen:

„Wir mussten jedoch feststellen, dass unser ERS-Kühlkreislauf einer deutlich höheren Belastung ausgesetzt war als erwartet – das war der Grund, warum wir die Fahrzeuge vorzeitig abstellen mussten.“

Trotz ausführlicher Trainingseinheiten, so Orihara, seien keine Auffälligkeiten festgestellt worden, die auf das Problem hätten hindeuten können.

„Obwohl wir in den Trainingseinheiten eine Reihe von Runden absolviert haben, trat das Problem [im Rennen] sowie bereits im Qualifying auf.“

Mit Blick auf die Zukunft betonte Orihara, wie wichtig es sei, aus diesem Rückschlag zu lernen, um die Leistung künftig zu verbessern.

„Wir müssen bei jedem Rennen in diesem Jahr Erkenntnisse für 2027 gewinnen – auch durch schmerzhafte Lektionen. Wir verfügen über eine Vielzahl an Daten, die wir im nächsten Jahr – unter anderem in Bezug auf das Turboloch – nutzen können, und wir werden gezielt an Lösungen arbeiten.“

Die Partnerschaft zwischen Aston Martin und Honda im Hinblick auf 2026 gestaltet sich bisher schwierig; in 17 Saisonrennen konnte das Team lediglich sieben Punkte erzielen.

In Mexiko hatte das Team durchaus Potenzial gezeigt – Fernando Alonso überzeugte etwa in den Trainingseinheiten –, doch beide Fahrzeuge schieden bereits nach fünf Rennrunden aufgrund von Druckproblemen in den Systemen der Antriebseinheit aus.

 

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