Fernando Alonso hofft, dass sich Ferrari bei der Planung für die Saison 2015 durch die heurige nicht mehr beirren lässt…
Der zweimalige Formel 1-Weltmeister aus Spanien verlangt, dass die Scuderia Ferrari ihre Aufmerksamkeit auf die Formel 1-Saison 2015 legt, nachdem weder in der Fahrer- noch in der Konstrukteursweltmeisterschaft Chancen auf den Titel bestehen.
F14-T stark verändert
Für den Grand Prix von Kanada wurde der Ferrari-Bolide so stark verändert, dass manche Kommentatoren schon von einem B-Modell sprechen. Allerdings wird man auch damit nicht die überwältigende Dominanz des Mercedes-Formel 1-Teams brechen können.
Alonso wünscht sich, dass das Auto des heurigen Jahres weiter entwickelt wird, da ein ähnliches technisches Reglement für die Teams 2015 gelten wird. So ist es dann möglich, viele Verbesserungen einfach mitzunehmen.
Alonsos Offenheit für die Gegebenheiten im nächsten Rennjahr lassen erkennen, dass er auch 2015 in einem Renner aus Maranello fahren wird. Gerüchte, dass er zu McLaren wechseln wolle, kursieren zwar, dürften aber ins Reich der Fantasie gehören. Weiters wurde behauptet, dass sein Verhältnis zu Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo angespannt sei und er die Abberufung seines Freundes Stefano Domenicali als Teamchef nicht begrüßte.
Gegenüber der BBC übte sich der Spanier aber in Zurückhaltung und zeigte Teamgeist. Mit Montezemolo gibt es keine Probleme und auch mit Marco Mattiacci als neuen Teamchef entwickelt sich alles in eine sehr gute Richtung. „Er hat gute Vorstellungen und eine sehr kluge Arbeitsweise, die uns immer stärker werden lässt,“ fügte Alonso hinzu.
Sainz wiederholt, 2026er Autos nicht gut genug
Carlos Sainz äußerte sich unzufrieden über die Formel-1-Autos von 2026 und betonte, sie seien „nicht gut genug“ für den Sport.
Wolff: „Ferrari hat seine Chance auf Kimi verpasst“
Toto Wolff stichelte gegen Ferrari wegen deren Interesses an Kimi Antonelli und deutete an, dass sie ihre Chance vor Jahren verpasst hätten.