„Ich habe keine Ahnung, warum mein Auto einfach komplett ausgegangen ist. Danach konnte ich nichts mehr machen.“, erklärte ein deprimierter Charles Leclerc nach seinem Ausscheiden beim Bahrain Grand Prix.
Teamkollege Carlos Sainz rettete wenigstens noch P4 ins Ziel. Dennoch war der Saisonauftakt für die Scuderia alles andere als gelungen. „Die Leistung stimmt nicht und wir hatten schon im ersten Rennen ein Zuverlässigkeitsproblem. Das müssen wir in den Griff kriegen.“, stellte Leclerc klar.
Ferraris neuer Teamchef Frederic Vasseur sieht die Situation allerdings nicht ganz so dramatisch: „Es liegen noch immer 22 Rennen vor uns. Das war von Anfang an die Einstellung. Wir wissen: Die Saison ist lang, es wird schwierig. Aber immerhin wissen wir jetzt, woran wir sind. Und wir haben gewisse Sorgen, was die Zuverlässigkeit angeht.“
Für den Franzosen und sein Team war bereits nach den Testfahrten in Bahrain klar, dass man nicht auf einem Niveau mit Red Bull sei. „Wir hatten aber gehofft, mit dieser Einschätzung falsch zu liegen. Wir lagen aber genau richtig. Wir waren weit weg beim Renntrimm, und das hatten wir leider auch so erwartet.“
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