„Ferrari hat Vettel nicht unterstützt“

Der ehemalige Testfahrer der Scuderia Ferrari, Luciano Burti, ist der Meinung, dass das Team Sebastian Vettel im Kampf um den Titel 2018 nicht genug unterstützt hat.

Der Deutsche verlor den Kampf um seinen fünften Weltmeistertitel an Mercedes AMG Petronas-Pilot Lewis Hamilton.

Burti, ehemaliger Testfahrer der Scuderia, glaubt, dass Vettel nach seinem Fehler in Hockenheim nicht die Unterstützung bekam, die er gebraucht hätte und dass zu dieser Zeit eher ein Teamchef wie Jean Todt brauchbar gewesen wäre, anstelle von Maurizio Arrivabene.

„Es war ein winziger Fehler, der schon mal passiert und er hatte Pech, dass dieser Fehler zur falschen Zeit, am falschen Ort geschah und große Konsequenzen nach sich zog“ sagte Luciano Burti gegenüber dem ‚Autosport Podcast‘. „Ich denke, von da an hätte ihm jemand wie Jean Todt wirklich gutes Feedback geben können. Ich glaube, Vettel fühlte sich vielleicht auf sich allein gestellt, als es darum ging, sich nach diesem Fehler wieder zurückzukämpfen.“

Der Brasilianer ergänzte: „Wenn du erst mal den Druck hast, und als Rennfahrer sagst: ‚Ich darf in der nächsten Runde keinen Fehler machen‘ – dann machst du einen Fehler. Sobald du daran denkst, war’s das. Ich schätze, das ist auch Vettel passiert. Obwohl er ein großartiger Champion ist, ist er trotzdem ein Mensch, und wenn man diese Gefühle hat, tut einem das nicht gut. Er wurde alleine gelassen und jemand wie Jean hätte vielleicht den Unterschied gemacht und ihm wieder zurück geholfen, denn es ist nicht normal, einen viermaligen Weltmeister zu sehen, der so viele Fehler macht, zum Teil echt dumme Fehler.“

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