F1 wird Gespräche mit Ruanda führen

Die Formel 1 wird noch diesen Sommer Gespräche mit Verantwortlichen aus Ruanda führen, um über ein Rennen in Ostafrika zu verhandeln.

Obwohl viele Länder an einem F1-Grand Prix interessiert sind, hat sich die Formel 1 als Ziel ein Rennen in Afrika gesetzt. Ruanda sei dabei mit den Planungen schon so weit, dass ernsthafte Gespräche sinnvoll sind.

„Sie meinen es ernst.“, verrät Stefano Domenicali. „Sie haben einen guten Plan vorgelegt und wir werden uns Ende September mit ihnen treffen. Es wäre ein Rennen auf einer permanenten Rennstrecke.“ Zuletzt wurde in Südafrika 1993 ein Rennen ausgetragen, weshalb Afrika ein großes Anliegen der Formel 1 ist.

„Aber es braucht die richtigen Investitionen und die richtige Strategie. Es muss der richtige Zeitpunkt sein und wir müssen sicherstellen, dass wir in diesem afrikanischen Land gut aufgenommen werden, vor allem, wenn sie andere Prioritäten haben. Wir müssen vorsichtig sein und die richtigen Entscheidungen treffen.“, so Domenicali.

„Bis 2020 gab es nicht so viele Orte, die die Formel 1 haben wollten. Deshalb gab es keine Möglichkeit, konstruktiven Druck auszuüben, um das zu entwickeln, was wir unseren Fans und Kunden bieten können. Jetzt sind wir auf der anderen Seite. Viele Länder auf der Welt wollen die Formel 1, und das gibt uns die Möglichkeit, gemeinsam mit allen ein Event zu entwickeln.“, erklärt er.

Auch in engerer Auswahl steht ein GP in Thailand. Dort will man sich nach dem Rennen in Singapur das Projekt ansehen. Die Entscheidungen für die Jahre 2026, 2027 und 2028 sollen in den nächsten Monaten diskutiert werden.

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