F1 Kommission fasst Beschlüsse zum Reglement für 2027

Die Formel-1-Kommission trat in London zusammen, um über das technische und sportliche Reglement für die kommenden Saisons zu beraten.

Nikolas Tombazis und Stefano Domenicali leiteten die Sitzung mit Fokus auf die Saison 2027. Ziel der Diskussionen war die Verfeinerung der Regeln, um die Betriebsstabilität zu gewährleisten und Wettbewerbsungleichgewichte zu vermeiden.

Aerodynamische Änderungen waren ein zentrales Thema. Man einigte sich auf kleinere Anpassungen an den Fahrzeugkomponenten. Diese Änderungen sollen Unklarheiten in der Luftströmung beseitigen und die Effizienz der Formelwagen verbessern.

Die Kommission genehmigte außerdem eine Erhöhung der Testtage vor Saisonbeginn für 2027 von drei auf vier Tage. Diese zusätzliche Testphase gibt den Teams mehr Zeit, die Weiterentwicklung ihrer Fahrzeugpakete zu evaluieren.

Ein weiterer wichtiger Diskussionspunkt war das Programm „Testing of Previous Cars“ (TPC). Die Kommission beschloss, strengere Auflagen für Rennstrecken zu erlassen, die private Testfahrten ausrichten, insbesondere für solche, die in der folgenden Saison Teil der Meisterschaft sein werden.

Diese Maßnahme soll verhindern, dass Teams sich durch das Sammeln neuer Daten auf den kommenden Rennstrecken einen unfairen Vorteil verschaffen.

Die Beschlüsse der Formel-1-Kommission bedürfen der Ratifizierung durch den FIA-Weltrat für Motorsport (WMSC), bevor sie rechtskräftig werden.

 

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