Alan Jones ist am Donnerstag nach kurzer Krankheit verstorben.
Jones, der erst Anfang dieser Woche seinen 80. Geburtstag feierte, trat 1980 in die Fußstapfen von Sir Jack Brabham. Mit Williams krönte er sich als erst zweiter Australier zum Formel-1-Weltmeister.
Andrew Fraser, Präsident von Motorsport Australia, bezeichnete Jones als eine überragende Persönlichkeit in der australischen Motorsportlandschaft.
„Alan war eine der bedeutendsten Figuren in der Geschichte des australischen Motorsports; seine Erfolge auf der Weltbühne erfüllten unsere Nation mit großem Stolz“, sagte Fraser.
„Sein Platz in der Geschichte des australischen Motorsports ist ihm sicher – schließlich war er 1980 der zweite Australier, der die Formel-1-Weltmeisterschaft gewann. Mit 12 Grand-Prix-Siegen und einer Karriere, die sich über die höchsten Ebenen des internationalen und nationalen Rennsports erstreckte, basierte seine Erfolgsbilanz auf Entschlossenheit sowie einem ausgeprägten und furchtlosen Wettbewerbswillen.“
Jones wurde am 2. November 1946 in Melbourne geboren und erbte seine Leidenschaft für den Rennsport von seinem Vater Stan. Später zog es ihn nach Europa, um dort seine Ambitionen im internationalen Motorsport zu verfolgen.
Nach Jahren voller Entschlossenheit und Beharrlichkeit gab er 1975 im Hesketh-Team sein Debüt in der Formel 1. Der Durchbruch gelang ihm zwei Jahre später bei Shadow als er völlig überraschend in Österreich seinen ersten Grand-Prix-Sieg feierte, bevor er 1978 zu Williams wechselte.
Bei Williams holte Jones vier Siege im Jahr 1979 und wurde WM-Dritter. 1980 krönte er sich mit fünf Grand-Prix-Erfolgen und fünf weiteren Podestplätzen in 14 Rennen zum Champion.
1982 die australische Sports Sedan and GT-Meisterschaft – wobei er in einem Porsche 935 alle neun Läufe für sich entschied – und siegte 1993 beim 12-Stunden-Rennen von Bathurst in einem Mazda RX-7. Zudem belegte er 1995 gemeinsam mit Allan Grice den zweiten Platz beim Bathurst 1000.
Nach seinem Rücktritt vom aktiven Rennsport im Jahr 2002 blieb Jones dem Sport als Fernsehkommentator sowie durch verschiedene Funktionen im internationalen Motorsport treu
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